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Köln (ots) -
Auch wenn die Wirtschaftskrise vielen Unternehmen derzeit das
Leben schwer macht - die deutsche Industrie ist fit wie nie zuvor und
hat alle Chancen, in den nächsten Jahrzehnten von den weltweiten
Megatrends zu profitieren. So begünstigt beispielsweise die
Globalisierung unter anderem deshalb die deutschen Warenlieferanten,
weil sie besonders exportorientiert und auf allen relevanten Märkten
vor Ort vertreten sind sowie intelligente, kostengünstige
Systemlösungen bieten. Damit haben deutsche Firmen auch in den neuen
Wachstumszentren China, Indien und Russland gute Karten. Die
Wohlstandsorientierung der aufstrebender Volkswirtschaften begründet
zudem einen enormen Nachholbedarf - nicht nur an klassischen
Investitions- und Konsumgütern, sondern etwa auch hinsichtlich einer
besseren medizinischen Versorgung. Letzteres birgt z.B. für die
pharmazeutische Industrie und ihre Vorleister ein immenses Potenzial.
Inwieweit Deutschland tatsächlich die sich bietenden Möglichkeiten
nutzen kann, hängt vor allem von den wirtschaftspolitischen
Weichenstellungen ab. Nicht zuletzt gilt es, die generelle
Veränderungsbereitschaft hierzulande zu stärken und die Mängel in den
ökonomischen Rahmenbedingungen zu beseitigen. Gefragt ist eine
konsequente Wachstumspolitik, deren zentrale Ansatzpunkte in den
Bereichen Bildung, Forschung, Technologie, Innovation, Infrastruktur
und Netzwerke liegen.
Michael Grömling, Hans-Joachim Haß: Globale Megatrends und
Perspektiven der deutschen Industrie, IW-Analysen Nr. 47, Köln 2009,
88 Seiten, 16,90 Euro. Bestellung über Fax: 0221 4981-445 oder unter:
www.divkoeln.de
Originaltext: Institut der deutschen Wirtschaft Köln - IW Köln
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Prof. Dr. Michael Grömling, Telefon: 0221 4981-776
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