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Dienstag, 9. Juni 2009 |
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Köln (ots) -
Die Wirtschaftskrise macht sich auch auf dem deutschen
Büroimmobilienmarkt bemerkbar. Dies zeigt der
Büroimmobilienbedarfsindex (BIBIX) des Instituts der deutschen
Wirtschaft Köln, der die Entwicklung der Nachfrage nach Büroraum
anhand der Arbeitslosenzahlen sowie der offenen Stellen für
Bürokräfte ermittelt. Über alle untersuchten Städte hinweg gab der
für Januar 2003 auf den Wert 100 normierte BIBIX im Zeitraum Juni
2008 bis April 2009 von 158,3 auf 140,7 Indexpunkte nach. Die
Unterschiede zwischen den Zentren sind allerdings bemerkenswert. So
spüren Investoren in Köln wenig von einer nachlassenden Nachfrage
nach Büros - der BIBIX gab dort seit Juni vergangenen Jahres
lediglich um 2 auf 141,2 Punkte nach. Auch Berlin verbuchte mit 5
Punkten ein relativ kleines Minus. In Frankfurt am Main und in
Düsseldorf fiel der Index dagegen um 28 bzw. 27 Zähler.
Der Grund für die unterschiedlichen Trends: Die wirtschaftlichen
Turbulenzen hatten zu Beginn in erster Linie die Finanzbranche
erfasst - und Banken sowie Versicherungen mit ihren zahlreichen
Büroarbeitsplätzen sind gerade in Frankfurt und Düsseldorf stark
vertreten. In Berlin haben dagegen viele öffentliche
Verwaltungseinrichtungen ihren Sitz - und die Zahl der Arbeitsplätze
in diesen Institutionen hängt deutlich weniger stark vom Verlauf der
Konjunktur ab als die in der Privatwirtschaft. Generell dürfte die
aktuelle Rezession aber dem BIBIX künftig noch stärker ihren Stempel
aufdrücken.
Michael Voigtländer: BIBIX - Der Büroimmobilienbedarfsindex des IW
Köln, in: IW-Trends 2/2009
Originaltext: Institut der deutschen Wirtschaft Köln - IW Köln
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/51902
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Pressekontakt:
Gesprächspartner im IW: Dr. Michael Voigtländer, Telefon: 0221
4981-741
- Querverweis: Ein Dokument liegt in der digitalen
Pressemappe zum Download vor und ist unter
http://www.presseportal.de/dokumente abrufbar -
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