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Köln (ots) -
Am 29. Oktober jährt sich der sogenannte Schwarze Dienstag zum 80.
Mal - es war ein Dienstag, kein Freitag, als die Börsen in der Welt
endgültig zusammenbrachen. Damals nahm eine Wirtschaftskrise ihren
Anfang, die später als die Große Depression der 1930er Jahre in die
Geschichtsbücher einging. Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise
weist einige Parallelen zu dieser Zeit auf, aber auch zu Japans
schwerem Jahrzehnt Ende der 1990er Jahre.
Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat zehn Punkte, die
die vergangenen Krisen kennzeichneten, mit der heutigen Lage
verglichen. Prägnant sind eher die Analogien zu Japan als zur Großen
Depression, denn die Erholung der hiesigen Wirtschaft gefährden
ähnliche Faktoren: Neben dem aufkeimenden Protektionismus und der
wegen der schlechten Ertragslage schwachen Unternehmensbilanzen sind
dies vor allem eine drohende Kreditklemme und fehlgesteuerte Banken.
In Japan wurden die ungesunden Strukturen in der Finanz- und
Realwirtschaft nicht rasch genug korrigiert. Die Bundesregierung
sollte daher in naher Zukunft beispielsweise das Bad-Bank-Gesetz und
die Unternehmensbesteuerung nachbessern sowie sich entschieden gegen
neue Handelsbarrieren stellen.
Michael Grömling, Michael Hüther, Manfred Jäger, Rolf Kroker:
Deutschland nach der Krise: Aufbruch oder Depression? -
Wirtschaftshistorische Betrachtung und wirtschaftspolitische
Leitlinien, IW-Analysen Nr. 55, Köln 2009, 118 Seiten, 21,90 Euro.
Bestellung über Fax: 0221 4981-445 oder unter: www.iwmedien.de
Originaltext: Institut der deutschen Wirtschaft Köln - IW Köln
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Gesprächspartner im IW: Manfred Jäger, Telefon: 0221 4981-626
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Sicherheitsgewerbe in NRW werden besser gegen Lohndumping geschützt.
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Köln (ots) -
Vorschläge der Mit arbeiter werden in Unternehmen noch zu selten
genutzt
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in der Kundenbeziehung von Unternehmen. ...
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