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Hamburg (ots) - 29. Oktober 2009 - Mittelständische Unternehmen
halten auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten an der betrieblichen
Altersversorgung (bAV) fest. Für 14 Prozent der Mittelständler ist
die Firmenrente sogar trotz Finanzkrise wichtiger geworden. Die
meisten Arbeitgeber (82 Prozent) sehen sich auch selbst in ihrer
Verantwortung und sind bereit, sich an der betrieblichen Vorsorge
ihrer Mitarbeiter zu beteiligen. Das ergibt eine aktuelle Trendstudie
des Lebensversicherers HDI-Gerling und des Unternehmermagazins
'impulse', bei der rund 800 Entscheider aus dem Mittelstand zur
derzeitigen und künftigen Bedeutung der bAV befragt wurden.
"Äußerst erfreulich ist, dass auch in Krisenzeiten nicht an der
Betriebsrente gerüttelt wird", sagt Siegfried Hischke, Leiter
Produktmanagement Firmen bei HDI-Gerling Leben. Für 82 Prozent der
befragten Mittelständler hat sich die Einstellung zur bAV durch die
Wirtschaftskrise nicht geändert (siehe Grafik 1). Selbst bei
Unternehmen, die ihre Wirtschaftslage als schlecht einstufen, rückt
nur in Ausnahmefällen (sechs Prozent) die Firmenrente in den
Hintergrund.
Ähnlich stabil werden von den Befragten auch die Auswirkungen auf
die Umsetzung der bAV bewertet. Die Entscheider geben an, dass sie
größtenteils unverändert an der bAV festhalten (64 Prozent). Während
fünf Prozent der Befragten die Betriebsrente ausbauen wollen, geben
lediglich zwei Prozent an, die bAV zu reduzieren. Weitere neun
Prozent gehen davon aus, dass sie bAV-Entscheidungen vertagen werden.
Ein Arbeitgeberzuschuss zugunsten der bAV ist auch in Krisenzeiten
durchaus vorstellbar bzw. haltbar. Lediglich 18 Prozent lehnen die
Mischfinanzierung ab, insbesondere in kleineren
Mittelstandsunternehmen (siehe Grafik 2). Der bAV-Experte Hischke
kommentiert: "Ich hätte gegenwärtig deutlich mehr Zurückhaltung bei
den Chefs erwartet, die freiwillig die Firmenrente mitfinanzieren."
Überraschend ist auch der eher schwache Kenntnisstand der
Mittelständler zu neuen rechtlichen Vorgaben. Gut die Hälfte der
Befragten weiß nicht über die Auswirkungen des
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) oder des neuen
Versorgungsausgleichs Bescheid. Unbekannt sind ebenfalls zu 41
Prozent die Folgen der Rente mit 67 (siehe Grafik 3). "Dies zeigt
uns, dass hier noch reichlich Beratungsbedarf ist", so Hischke.
"Damit sind sowohl wir als Versicherer als auch die Unternehmen
aufgerufen, stärker zu informieren bzw. sich aktiv einzubringen."
Insgesamt sieht für die Mehrzahl der Entscheider aus dem
Mittelstand die Zukunft der Betriebsrente positiv aus: 54 Prozent
aller Befragten geht davon aus, dass sich die bAV künftig im
deutschen Mittelstand weiter verbreiten wird - selbst wenn sie ihre
eigene wirtschaftliche Lage derzeit als "nicht gut" einschätzen.
In der heute erscheinenden impulse-Ausgabe (Heft 11) finden Sie
weitere Informationen zur bAV-Trendstudie im Mittelstand.
Anlagen:
Grafik 1: Einstellung zur bAV durch Finanzmarktkrise
[http://www.hdi-gerling.de/docs/pressemeldungen/2009/anlagen/Grafik_1
_bav_einstellung_krise.jpg]
Grafik 2: Arbeitgeberzuschuss zugunsten der bAV
[http://www.hdi-gerling.de/docs/pressemeldungen/2009/anlagen/Grafik_2
_bav_arbeitgeberzuschuss.jpg]
Grafik 3: Kenntnisstand zu aktuellen rechtlichen bAV-Themen
[http://www.hdi-gerling.de/docs/pressemeldungen/2009/anlagen/Grafik_3
_bav_rechtliche_vorgaben.jpg]
Zur Pressemitteilung als PDF-Datei:
[http://www.hdi-gerling.de/docs/pressemeldungen/2009/20091029_hglsh_i
mpulse_bav_studie.pdf
Originaltext: impulse, G+J Wirtschaftsmedien
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/8327
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HDI-Gerling Presseseite: http://www.hdi-gerling.de/presse
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