|
Dortmund (ots) - Ob Fachkräftemangel oder alternde Belegschaften -
der demographische Wandel stellt deutsche Unternehmen vor vielfältige
Herausforderungen. Als Antwort darauf fördert das Bundesministerium
für Arbeit und Soziales nun den Ausbau des Vereins Das Demographie
Netzwerk (ddn), eines bundesweiten Kompetenznetzwerks von Unternehmen
für Unternehmen. Durch die Bundesförderung kann das 2006 gegründete
ddn eine hauptamtliche Geschäftsstelle etablieren, die Unternehmen
bei der Bewältigung des demographischen Wandels künftig verstärkt
unterstützt.
"Es gibt viel zu tun, um Unternehmen rechtzeitig darauf
vorzubereiten, mit im Schnitt älteren Belegschaften wettbewerbsfähig
und innovativ zu bleiben. Die Förderung gibt uns die Möglichkeit,
zukunftsweisende Projekte und neue Instrumente auf den Weg zu
bringen", erläutert Jürgen Pfister, Leiter Personal und Soziales bei
der Metro AG und zugleich Vorstandsvorsitzender des Demographie
Netzwerks.
Konkret sensibilisiert ddn für die Herausforderungen des
demographischen Wandels, erarbeitet Praxislösungen und fördert den
Wissenstransfer zwischen Unternehmen und mit Experten. Einer
Fachöffentlichkeit bekannt ist ddn unter anderem durch die
Wanderausstellung DemograFIT sowie die jährlich stattfindenden
Know-how-Kongresse zu Fragen des demographischen Wandels. In den
kommenden Jahren soll unter anderem eine Regionalisierung des
Netzwerks erreicht werden. Dazu sollen in Deutschland geeignete
Regionen gefunden, mit regionalen Partnern gesprochen und
unterstützende Angebote entwickelt werden.
Gegenwärtig zählt ddn knapp 200 Mitglieder. Es repräsentiert in
seinen Unternehmen mehr als eine Million - und damit etwa 5 Prozent -
der abhängig Beschäftigten in Deutschland. "Die bisherige Entwicklung
des Demographie Netzwerks hat gezeigt, dass der Bedarf für die
angebotenen Beratungs- und Unterstützungsleistungen groß ist. Durch
den Einstieg der geburtenstarken Jahrgänge in die Verrentung und
Pensionierung wird sich dies nochmals verstärken", sieht Jürgen
Pfister ddn als zunehmend wichtigen Ansprechpartner für Wirtschaft
und Politik.
ddn verfügt über einen wissenschaftlichen Beirat, dem namhafte
deutsche Wissenschaftler und Demographie-Experten angehören. Leiter
der neuen ddn-Geschäftsstelle am Standort Dortmund ist das
geschäftsführende Vorstandsmitglied Rainer Thiehoff.
Originaltext: Das Demographie Netzwerk (ddn)
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/61698
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_61698.rss2
Pressekontakt:
ddn-Geschäftsstelle
Dr. Rainer Thiehoff
Tel.: (0231) 9071 - 2206
Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
www.demographie-netzwerk.de
Auch interessant: Bundes arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) fordert die
Arbeitgeber und Gewerkschaften auf, schnellstmöglich den Missbrauch
bei der Leih arbeit zu unterbinden. Andernfalls werde sie
gesetzgeberisch handeln, sagte die CDU- Politikerin dem
Nachrichtenmagazin ...
Dresden (ots) - Der Enterprise 2.0-Spezialist Communardo
präsentiert sich vom 2. bis 6. März 2010 auf der CeBIT in Hannover.
Im Mittelpunkt des diesjährigen Auftritts stehen eine ... Die Bund-Länder- Arbeitsgruppe zur Neuregelung der Jobcenter will
noch im März ein verfassungskonformes Konzept für die Betreuung von
Langzeit arbeitslosen erstellen.
... Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Paritätischen
Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, hat Forderungen nach einer
Lockerung des Kündigungsschutzes zurückgewiesen. «Manche
Wirtschaftsverbände sehen offenbar in der FDP einen Garant für die
Lockerung des Kündigungsschutzes», ... Alle jungen «Hartz IV»-Empfänger sollen nach dem Willen der
Bundesregierung künftig binnen sechs Wochen ein verpflichtendes
Arbeits- oder Fortbildungsangebot erhalten. Das kündigten
Bundes arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sowie der ... Bundes arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sieht bei den
Sanktionsmöglichkeiten keine Schwachstellen im «Hartz IV»-Gesetz.
«120 000 Mal im Monat werden Sanktionen ausgesprochen», sagte die
Ministerin am Mittwoch im ZDF-«Morgenmagazin».
...
|