ots: bwa bonner wirtschafts akademie / Bonner Wirtschaftsakademie warnt vor ...
Dienstag, 21. Juli 2009


Bonn (ots) - Die Bonner Wirtschaftsakademie (BWA) mahnt die
Arbeitgeberseite, bei Maßnahmen zum Personalabbau durch
Beschäftigtentransfer verstärkt auf die Seriosität und Qualität der
beauftragten Transfergesellschaften zu achten. "Es gibt ganz
offensichtlich immer wieder Angebote von
Beschäftigtentransfergesellschaften, die zwar einen Preis pro
transferiertem Arbeitnehmer beziffern, jedoch überhaupt keine
Leistungen spezifizieren, um die betroffenen Mitarbeiter in eine neue
existenzsichernde Beschäftigung zu bringen", macht Akademieleiter
Harald Müller sein Insiderwissen öffentlich. Der BWA-Chef spricht von
"Billigtransfer zu Lasten von Menschen in höchster Sorge um ihre
berufliche Zukunft".

"Oberste Priorität beim Beschäftigtentransfer muss es doch sein,
für die Betroffenen eine neue berufliche Perspektive zu finden",
mahnt BWA-Chef Harald Müller zu Verantwortung. Daher sei es eine
"Selbstverständlichkeit, dass vertraglich haargenau festgehalten
wird, welche Maßnahmen die Transfergesellschaft erbringt, um die
Beschäftigten wieder auf dem Arbeitsmarkt unterzubringen", sagt der
Arbeitsmarktexperte. Jeder Betroffene müsse genau wissen, auf welche
Unterstützung von Seiten der Transfergesellschaft er Anspruch habe.

"Niemand kauft ein Auto zum Billigpreis, ohne zu wissen, welches
Modell mit welcher Ausstattung überhaupt geliefert wird. Aber genau
dies passiert auf dem Arbeitsmarkt: Hier werden Arbeitnehmer zum
Niedrigstpreis in Transfergesellschaften abgeschoben, ohne dass der
vom Gesetzgeber beabsichtigte Transfer in eine neue Arbeitsstelle
ernsthaft versucht wird", beklagt Harald Müller den "modernen
Menschenhandel".

Der Bonner Akademiechef mahnt daher die Arbeitgeber an, sich vor
der Auftragsvergabe eine detaillierte Beschreibung aller
Dienstleistungen der Beschäftigtentransfergesellschaft zu beschaffen
und diese in den Vertrag verbindlich aufzunehmen. "Es muss in
Arbeitsschritten und in Stunden pro Arbeitnehmer genau aufgelistet
sein, was mit welchem Aufwand getan wird", fordert Harald Müller. In
der Transferphase sollte die Gesellschaft in der Lage sein, "ihre
Leistungen per Knopfdruck aus dem Computer nachzuweisen", meint der
BWA-Chef, und betont: "Stundenzettel oder ähnliche Nachweise auf
Papier sind nicht zeitgemäß". Der Arbeitgeber könne zu Recht
verlangen, dass der Transferdienstleister die für das Controlling
notwendige Informationstechnologie bereitstellt.

Die bundesweit tätige Bonner Wirtschaftsakademie (www.bwabonn.de)
ist seit über zehn Jahren unter der Führung von Geschäftsführer
Harald Müller als Spezialist für Arbeitsmarktprogramme wie
Beschäftigtentransfer und Transfersozialplan, Personalberatung und
Training sowie Arbeitsvermittlung und Outplacement erfolgreich. Die
BWA versteht sich als neutraler Vermittler zwischen Arbeitgebern und
Gewerkschaften zum Vorteil der Arbeitnehmer. Sie bietet mit
"m.o.v.e." (Motivation, Orientierung, Vermittlung, Existenzgründung)
ein bundesweit einzigartiges Verfahren an, um notwendige Änderungen
im Personalbereich einvernehmlich vorzunehmen. Mit Hilfe der BWA
haben mehr als zehntausend Arbeitnehmer eine neue berufliche Zukunft
gefunden. Das Spektrum reicht von der Gründung eines eigenen
Unternehmens über die Vermittlung von Führungspositionen bis hin zum
Projekt "Perspektive 50plus" zur Eingliederung älterer Arbeitnehmer.

Originaltext: bwa bonner wirtschafts akademie
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