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Donnerstag, 27. August 2009


Bonn (ots) - 69 Prozent der Unternehmen sind über staatliche
Fördertöpfe nicht ausreichend informiert

"Fördermittelberatung Konjunkturpaket II" bietet Unterstützung

Die Bonner Wirtschaftsakademie (BWA) spricht sich gegen den
Weiterbildungszwang aus, mit dem Bundesfinanzminister Steinbrück die
niedrige Fortbildungsquote der Kurzarbeiter erhöhen will. Vielmehr
fordert die BWA, Beschäftigte und Unternehmen besser über die
finanzielle Unterstützung des Staates bei der Weiterbildung von
Kurzarbeitern aufzuklären. In der BWA-Studie "Arbeitsmarkt/-politik
in der Wirtschaftskrise" sagen 69 Prozent der befragten Arbeitsmarkt-
und Personalexperten, dass Unternehmen nicht ausreichend über die
staatlichen Fördertöpfe informiert sind.

"Die Neuregelungen des Konjunkturpaketes II zu Kurzarbeit und
Qualifizierung sind richtig und wichtig. Allerdings sind sie vor
allem vielen mittelständischen Betrieben immer noch nicht bekannt.
Häufig gehen die Weiterbildungsangebote auch schlicht am Berufsbild
vorbei oder lassen sich nicht mit den Arbeitszeiten der Kurzarbeiter
vereinbaren. Deswegen kann von einem bewussten Ausschlagen von
Weiterbildungsangeboten überhaupt keine Rede sein. Der Zwang zur
Weiterbildung geht schlicht an der Realität der Kurzarbeiter vorbei",
sagt Harald Müller, Geschäftsführer der Bonner Wirtschaftsakademie.

Mit ihrer "Fördermittelberatung Konjunkturpaket II" bietet die BWA
Orientierung im Dickicht der staatlichen Fördermöglichkeiten für
Kurzarbeiter - ein praktischer Beitrag zur Erhöhung der
Weiterbildungsquote und der Vermittlung im Berufsalltag verwertbarer
Qualifizierungen. Die Experten der BWA kennen die Fördermittel,
finden die geeigneten Maßnahmen für die individuelle Situation heraus
und helfen bei der Antragstellung für Kurzarbeitergeld und
finanzielle Unterstützung von Weiterbildungsmaßnahmen. Zudem verfügen
sie über ein funktionierendes Netzwerk zu den regionalen
Weiterbildungsanbietern und den speziellen Ansprechpartnern in den
Agenturen für Arbeit. Darüber hinaus analysiert die BWA mit
speziellen Verfahren den Qualifizierungsbedarf im Unternehmen,
empfiehlt, welche Mitarbeiter für spezielle Fortbildungen am besten
geeignet sind und bietet Bildungsbedarfsanalysen unter
Berücksichtigung der demografischen Entwicklung.

Unternehmen, die ihre Beschäftigten während der Kurzarbeit
weiterbilden, profitieren vom Know-how der BWA mehrfach: Sie haben
qualifiziertere Mitarbeiter nach der Krise und sind dadurch
wettbewerbsfähiger, der Staat übernimmt die
Sozialversicherungsbeiträge der Kurzarbeiter in vollem Umfang und
zudem sind die Leistungen der BWA ebenfalls förderfähig.

Die bundesweit tätige Bonner Wirtschaftsakademie (www.bwabonn.de)
ist seit über zehn Jahren unter der Führung von Geschäftsführer
Harald Müller als Spezialist für Arbeitsmarktprogramme wie
Beschäftigtentransfer und Transfersozialplan, Personalberatung und
Training sowie Arbeitsvermittlung und Outplacement erfolgreich. Die
BWA versteht sich als neutraler Vermittler zwischen Arbeitgebern und
Gewerkschaften zum Vorteil der Arbeitnehmer. Sie bietet mit
"m.o.v.e." (Motivation, Orientierung, Vermittlung, Existenzgründung)
ein bundesweit einzigartiges Verfahren an, um notwendige Änderungen
im Personalbereich einvernehmlich vorzunehmen. Mit Hilfe der BWA
haben mehr als zehntausend Arbeitnehmer eine neue berufliche Zukunft
gefunden. Das Spektrum reicht von der Gründung eines eigenen
Unternehmens über die Vermittlung von Führungspositionen bis hin zum
Projekt "Perspektive 50plus" zur Eingliederung älterer Arbeitnehmer.

Originaltext: bwa bonner wirtschafts akademie
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Pressekontakt:
Weitere Informationen: Bundesweite Bonner Wirtschaftsakademie (BWA),
Burgstraße 81
53177 Bonn, Tel. 0228 323005-0, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können , Web:
www.bwabonn.de

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