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Donnerstag, 30. Juli 2009


Bonn (ots) - Die mittelständische Wirtschaft geht bei
betriebsbedingten Entlassungen in der Regel besonders
verantwortungsbewusst mit den betroffenen Mitarbeitern um, indem sie
beim Beschäftigtentransfer auf hohe Qualität achtet. Bei dieser
Aussage stützt sich der Arbeitsmarktexperte Harald Müller auf die
Erfahrungen der Bonner Wirtschaftsakademie (BWA) bei der Aufnahme von
Betroffenen in Transfergesellschaften. "Den mittelständischen
Unternehmern ist es in den allermeisten Fällen eine
Herzensangelegenheit, dass die aus betrieblichen Gründen Entlassenen
zügig eine neue existenzsichernde Erwerbstätigkeit finden", weiß
BWA-Geschäftsführer Harald Müller aus vielen Gesprächen mit
Mittelständlern.

Das Verantwortungsbewusstsein der häufig familiengeführten
Unternehmen macht der BWA-Chef daran fest, dass die Firmen
vertraglich "haarklein festschreiben, welche Leistungen die
Transfergesellschaft für jeden einzelnen Mitarbeiter zu erbringen
hat". Damit unterscheiden sich die Mittelständler, laut Harald
Müller, deutlich von Großverträgen, in denen häufig "einfach ein
möglichst niedriger Preis pro Mitarbeiter ausgehandelt wird und es
egal zu sein scheint, ob die Betroffenen wieder eine neue Stelle
finden oder nicht".

Aus diesem Grund sieht der Bonner Arbeitsmarktexperte die
Beschäftigten eines mittelständischen Unternehmens in der Regel in
der Krise besser auf eine neue berufliche Zukunft vorbereitet als
Konzernbeschäftigte. "Dies hängt auch damit zusammen, dass Konzerne
alles für ihre Mitarbeiter tun, vom Hauskredit fürs Eigenheim über
den internen Einkaufsladen bis hin zur Altersvorsorge. Das führt
häufig zu einer gewissen Entmündigung der Konzernbeschäftigten, die
beim Rauswurf hilfloser dastehen als Beschäftigte aus der
mittelständischen Wirtschaft", weiß Harald Müller aus zahlreichen
Projekterfahrungen mit Transfergesellschaften.

Die bundesweit tätige Bonner Wirtschaftsakademie ( www.bwabonn.de
) ist seit über zehn Jahren unter der Führung von Geschäftsführer
Harald Müller als Spezialist für Arbeitsmarktprogramme wie
Beschäftigtentransfer und Transfersozialplan, Personalberatung und
Training sowie Arbeitsvermittlung und Outplacement erfolgreich. Die
BWA versteht sich als neutraler Vermittler zwischen Arbeitgebern und
Gewerkschaften zum Vorteil der Arbeitnehmer. Sie bietet mit
"m.o.v.e." (Motivation, Orientierung, Vermittlung, Existenzgründung)
ein bundesweit einzigartiges Verfahren an, um notwendige Änderungen
im Personalbereich einvernehmlich vorzunehmen. Mit Hilfe der BWA
haben mehr als zehntausend Arbeitnehmer eine neue berufliche Zukunft
gefunden. Das Spektrum reicht von der Gründung eines eigenen
Unternehmens über die Vermittlung von Führungspositionen bis hin zum
Projekt "Perspektive 50plus" zur Eingliederung älterer Arbeitnehmer.

Originaltext: bwa bonner wirtschafts akademie
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