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Bonn (ots) - BDU weist auf Qualitätsmerkmale bei der Auswahl von
Outplacementberatern hin
Großunternehmen und Mittelständler schalten immer häufiger
Outplacementberater ein, wenn sie sich von Mitarbeitern trennen
müssen. Gerade in Krisenzeiten, in denen für beide Seiten
schmerzhafte Trennungsprozesse häufig unvermeidlich sind, tragen die
Berater dazu bei, dass die notwendigen Schritte einvernehmlich
geregelt werden können. In solchen Situationen wird der Vorteil von
Outplacementberatungen besonders deutlich. Für Firmen vereinfachen
sie Trennungen, weil auf diese Weise in der Regel lang andauernde und
teure Rechtsstreitigkeiten vermieden werden. Zudem übernimmt der
Arbeitgeber damit soziale Verantwortung, die auch bei den
verbleibenden Mitarbeitern für positive Signale sorgt. Den betreuten
Kandidaten eröffnet Outplacementberatung ebenfalls eine
reibungslosere Trennung, in deren Verlauf sie bei der beruflichen
Neuorientierung und der Gestaltung ihrer Zukunft professionell
unterstützt werden. Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater
(BDU) hat nun Kriterien erarbeitet, die Unternehmen und Arbeitnehmern
bei ihrer Suche nach einem qualifizierten Outplacementberater helfen.
Augenmerk auf fundiertes Eignungsprofil
Qualifizierte Outplacementberater zeichnen sich dadurch aus, dass
der Schwerpunkt ihrer Beratungstätigkeit auf der
Outplacementberatung liegt. Im Beratungsprozess legen sie ein hohes
Augenmerk auf ein fundiertes Eignungsprofil mit einer
aussagekräftigen Stärken/Schwächen-Analyse der betroffenen
Mitarbeiter. Dies dient als Basis für die individuelle
Bewerbungsstrategie und alle daraus abgeleiteten Aktivitäten. Die
Outplacementberatungsfirmen stellen ihren Kandidaten einen
professionellen Büroservice zur Verfügung und unterstützen sie unter
anderem bei der Recherche des für sie relevanten Arbeitsmarkts und
bei der Gestaltung der Bewerbungsunterlagen. Im Rahmen einer
unbefristeten Einzeloutplacementberatung coachen sie ihre Kandidaten
bis zum Abschluss eines neuen Vertrages und auch in der ersten Phase
nach Antritt einer neuen Position. Weiterhin verpflichten sie sich
hier zur Wiederaufnahme der Beratung, falls diese innerhalb der
Einarbeitungszeit (Probezeit oder länger) wieder ausscheiden.
Vertraulichkeit und Loyalität als Grundlage Die Mitgliedschaft im
BDU garantiert strengste Vertraulichkeit und Loyalität gegenüber
Auftraggeber und Kandidat und die Wahrung der Neutralität gegenüber
den Rechtspositionen beider Seiten. Weitere wichtige Kriterien sind
eindeutige Regelungen über marktübliche Leistungen, Honorare und
Sachkosten. BDU-Mitglieder verpflichten sich aber nicht nur zu diesen
Eckpunkten, wenn sie dem Verband beitreten : Sie müssen zudem drei
positive Kundenreferenzen, zwei Empfehlungen von
BDU-Mitgliedsunternehmen, fünf Jahre Berufserfahrung als
hauptberuflicher Unternehmensberater und drei Jahre Selbstständigkeit
in der Unternehmensberatung vorweisen. Bei vermuteten Verstößen gegen
die Berufsgrundsätze des Verbandes können die Klienten eine
Sachverhaltsprüfung durch den BDU-Ehrenrat in Anspruch nehmen.
Weiterhin verfügen qualifizierte Outplacementberater im BDU in der
Regel über eine akademische Ausbildung und mehrjährige Erfahrung in
Topmanagement und Personalführung. Sie sind gut vernetzt und kennen
den Arbeitsmarkt, die Branchentrends und die dort verlangten
Qualifikationen. Ihre Beratungsmethoden und -instrumente sind
transparent und sie können ein Qualitätsmanagementsystem sowie
Methoden zur Er-fassung der Kundenzufriedenheit vorweisen.
Klare Trennung von Outplacementberatung und Personalsuche und
-auswahl Auf dem Markt der Outplacementberatung bieten manche
Unternehmen zugleich Personalsuche und -auswahl an.
BDU-Outplacementberatungen achten hierbei auf eine klare personelle
und organisatorische Abgrenzung beider Bereiche. Zudem werden
suchende Unternehmen ausdrücklich darauf hingewiesen, wenn ihnen
Kandidaten aus Outplacement-Mandaten präsentiert werden.
Dr. Herwig Offner, Vorsitzender des BDU-Fachverbandes
Outplacementberatung: "Ein weiterer Punkt ist wichtig: Entscheidend
für den Beratungserfolg ist ein Vertrauensverhältnis, das durch die
Passgenauigkeit von Kandidat, Auftraggeber und Berater entsteht. Die
Chemie muss stimmen. Die im BDU organisierten Berater sehen auch dies
als wichtiges Kriterium für ihre Arbeit an."
Eine detaillierte Checkliste für die Auswahl von qualifizierten
Outplacementberatern kann beim BDU per eMail unter
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bestellt werden.
Originaltext: BDU Bundesverb. Dt. Unternehmensberater
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/9562
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Pressekontakt:
Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V.
Klaus Reiners (Pressesprecher)
Zitelmannstraße 22, 53113 Bonn und 10711 Berlin, Kronprinzendamm 1
Tel.: 0228/9161-20 oder 0172/23 500 58, eMail:
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