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Mittwoch, 23. September 2009


Bonn/Stuttgart (ots) - Herausforderungen sind vielfach bewusst,
aber Konsequenzen werden nur zögerlich abgeleitet

Dass mit der demografischen Entwicklung große Herausforderungen
verbunden sind, ist vielen Unternehmen bewusst. Nur: Daraus
Konsequenzen und konkrete Maßnahmen für die künftige Personalarbeit
abzuleiten, fällt den Firmenverantwortlichen offensichtlich weitaus
schwerer. So gaben in der Studie "Demografie Exzellenz -
Herausforderungen im Personalmanagement" lediglich 29 Prozent der
Unternehmen an, demografieorientiertes Personalmanagement als
strategisches Ziel zu verfolgen. Die Studie haben der Bundesverband
Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. und sein Regionalarbeitskreis
(RAK) Baden-Württemberg gemeinsam mit der Dualen Hochschule
Baden-Württemberg Lörrach durchgeführt. Ausgewertet wurden die Daten
von 131 Unternehmen, die Befragung erfolgte im April und Mai 2009.

Nur gut ein Viertel der Befragten analysiert die eigene
Mitarbeiterstruktur unter Demografiegesichtspunkten und definiert
anschließend klar, wie sich das Personal künftig zusammensetzen soll.
71 Prozent der Unternehmen stellen darüber hinaus keine Budgets für
geeignete Maßnahmen zur Verfügung. Für Günter Monjau, Vorsitzender
des BDU-RAK Baden-Württemberg, ein deutliches Warnsignal: "In der
Vergangenheit wurden systematisch Personalstrukturen geschaffen, die
sich künftig als demografische Hypothek erweisen werden." Und Gerhard
Wiesler, einer der beiden BDU-Projektleiter der Studienbefragung,
ergänzt: "Die Unternehmen benötigen aber heute intelligente
Personalkonzepte, die in der Strategie und der Kultur angemessen
verankert sind. Dabei müssen vor allem auch Mitarbeiterführung und
Controlling demografieorientiert sein."

Am stärksten engagieren sich die Firmen bislang im
Gesundheitsmanagement sowie bei Anreizsystemen und Lebenslangem
Lernen. In deutlich geringerem Maße legen die Unternehmen spezielle
Projekte auf, die die zunehmende Vielfalt der Belegschaft - Stichwort
Diversity Management - aufgreifen. Auch Programme, um Führungskräfte
hinsichtlich einer demografieorientierten Mitarbeiterführung zu
schulen, werden selten durchgeführt.

Zur Studie: In der Studie wurden folgende Teilaspekte abgefragt:
"Demografie als Teil der Unternehmensstrategie und -kultur",
"Integration und Retention", "Arbeitsplatzgestaltung und
Gesundheitsmanagement", "Altersgerechte Anreizsysteme", "Lebenslanges
Lernen", "Karrieremanagement und Austrittsmodelle",
"Wissensmanagement und Wissensbilanzierung, "Diversity Management"
und "Demografieorientierte Mitarbeiterführung". Projektleitung:
Günter Monjau, RMC Unternehmensberatung GmbH, und + Gerhard Wiesler,
Kien-baum Executive Consultants GmbH. Die wissenschaftliche
Begleitung erfolgte durch Prof. Dr. Uwe Schirmer, Duale Hochschule
Baden-Württemberg Lörrach, Lehrstuhl für Personalmanagement und
Personalführung.

Die Studie kann im Internet unter
http://www.rak-bw.bdu.de/Studien.html heruntergeladen werden.

Im Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. sind zur
Zeit rund 15.200 Unternehmensberater und Personalberater organisiert,
die sich auf rund 530 Management-, IT- und Personalberatungsfirmen
verteilen. Im BDU Regionalarbeits-kreis Baden-Württemberg sind zur
Zeit rund 30 Beratungsgesellschaften organisiert, die mit ihren
Beratungsangeboten die vielfältigen Bereiche von der
Strategieberatung über das Personalmanagement bis hin zur operativen
Unternehmensentwicklung abdecken.

Originaltext: BDU Bundesverb. Dt. Unternehmensberater
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/9562
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_9562.rss2

Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V.
Klaus Reiners (Pressesprecher)
Zitelmannstraße 22, 53113 Bonn, Tel.: 0228/9161-20 und
eMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können

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