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Köln (ots) - Mit dem neuen Ausbildungsjahr beginnen über 500.000
Schulabgänger eine Ausbildung in einem deutschen Unternehmen. Doch
nur wenige Einsteiger haben dauerhaft Spaß daran: Schon nach dem
ersten Lehrjahr hat jeder dritte Azubi die Nase voll von seiner
Ausbildung. Das geht zu Lasten der Betriebe und so wundert es nicht,
dass 23% aller Ausbildungsverträge vorzeitig aufgelöst werden. Ein
wirtschaftlicher Schaden, der in die Millionen geht: jährlich
investieren deutsche Ausbildungsbetriebe 28 Mrd. Euro in die
Ausbildung ihres Nachwuchses. Was stimmt also nicht, woran hakt es in
der deutschen Ausbildung, die international hoch angesehen ist und
fachlich einen ausgezeichneten Ruf hat?
Gründe für das Scheitern der Jugendlichen und die Qual der
Betriebe haben ihren Ursprung in der unpassenden Berufswahl eines
Schulabgängers. Das glaubt zumindest das Ausbildungs-Portal
azubister, das zahlreiche Umfragen unter seinen über 40.0000
Mitgliedern durchgeführt hat. Auch wenn sich Jugendliche der
Bedeutung einer guten Ausbildung bewusst sind, scheitern Sie an der
Wahl der richtigen Ausbildung. Die Hilflosigkeit spiegelt sich etwa
darin wieder, dass fast jede zweite Berufsentscheidung auf den
Empfehlungen von Freunden und Familien beruht. Die Chance, dass
Jugendliche auf diesem Weg einen angemessenen Überblick zu mehr als
500 Ausbildungen bekommen ist sehr klein. Das führt dazu, dass sich
jeder zweite Jugendliche für einen von 25 Berufen entscheidet. 23%
der befragten Mitglieder geben zudem an, dass sie sich bei der
Berufswahl alleine gelassen fühlen und keine Unterstützung erfahren.
"Eines der größten Probleme ist, dass es keine Anlaufstelle gibt,
die für die passende Berufswahl eines Schülers zuständig ist und die
junge Menschen dauerhaft durch diesen Prozess begleitet", so Andreas
Diehl, Gründer des Online-Ausbildungsportals azubister. Man kümmere
sich darum, dass Jugendliche eine Ausbildung bekommen, aber ob diese
auch zu ihren Fähigkeiten passe, wisse der Azubi erst nach ein paar
schmerzlichen Erfahrungen. Auch Eltern sind mit der Unterstützung
überfordert: zu viele Ausbildungen gibt es mittlerweile, zudem
verändern sich Berufsbilder und die geforderten Qualifikationen. Eine
Lösung bietet azubister: Hier können sich Ausbildungsbetriebe online
präsentieren, damit Jugendliche sich schon lange vor ihrem
Schulabschluss mit dem Unternehmen und den angebotenen Berufen
auseinandersetzen können. Das Besondere dabei ist, dass Unternehmen
ihre eigenen Azubis die Moderation überlassen, damit Schüler von
Erfahrungsberichten und Erlebnissen der Azubis lernen. So baut der
Schüler bereits vor der Ausbildung ein Netzwerk zu erfahrenen Azubis
und Unternehmen auf und profitiert bei seiner Berufswahl von
Ratschlägen und Tipps eines erfahrenen Umfelds. "Das ganze
funktioniert wie eine Bewerbermesse, eben nur im Internet an 365
Tagen für 24 Stunden", so Diehl. So haben Jugendliche und Betriebe
die Chance, bereits frühzeitig vor dem Schulabschluss Kontakt
aufzunehmen und sich kennenzulernen.
Originaltext: azubister GmbH
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0221 - 224 - 6461
azubister GmbH
Neven DuMont Haus
Amsterdamer Str. 192
D - 50735 Köln
http://blog.azubister.de
http://www.azubister.net
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